Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann gibt zu dass die Situation unbefriedigend ist und bis heute wenig Fortschritte gemacht wurden. Es wird nach Lösungen gesucht.

3. Nationale Konferenz für Alter und Arbeit  

SAVE 50Plus Schweiz präsentierte beim Bundesrat neue Lösungen

 

Bedenklicher Leerlauf mit Nebengeräuschen

Es ist kaum zu glauben, dass bereits zum dritten mal im Vorfeld der nationalen Konferenz für Alter und Arbeit sogenannte Experteninstitutionen eingeladen wurden ohne dass dies zu Ergebnissen führte. Lösungswege unseres Nationalen Dachverbandes wurden zwar wohlwollend aufgenommen, aber im persönlichen Gespräch mit Boris Zürcher, Direktor für Arbeit bei der Seco, wurde erneut erklärt, dass die Seco nichts tun könne und dass alles kantonal geregelt werde. So wird der Ball von einem zum anderen gespielt. Niemand übernimmt Verantwortung. Das ist der Grund weshalb wir unser Leben selbst in die Hand nehmen müssen. Traurig war es anzusehen wie hilflos da alle etwas erzählten, was wir schon tausend mal gehört haben. Wir waren die einzigen die konkrete und bereits erfolgreiche Lösungen präsentierten. Das passte nicht allen...

Statt wie von unserem nationalen Dachverband angestrebt gemeinsam die Kräfte und Kompetenzen für den Aufbau eines altersneutralen Arbeitsmarktes zu bündeln, wollen die 50Plus-Initianten nichts miteinander zu tun haben. Während unser Verband SAVE 50Plus Schweiz in der Wirtschaft erfolgreich neue Kooperationen bildet, wollen die wie Pilze aus dem Boden schiessenden 50Plus-Vereine alle ihr eigenes Süppchen selber kochen. Barfi.ch musste den Artikel vom Netz nehmen. Peinlich!

Doch dank einiger unserer fleissiger Mitglieder konnte der gelöschte Bericht von Andy Strässle fast vollständig rekonstruiert werden. Weiterlesen...

Ein Dorn im Auge

Heidi Joos, Geschäftsführerin des 50+ Vereins AVENIR 50Plus aus Luzern, die sich gerne als «Retterin der 50Plus-Generation» aufspielt, attackiert unseren Präsidenten.

Unser Erfolg ist Ihr ein Dorn im Auge. Als Trauerverein ist ihre Organisation bestens bekannt. Dort finden sich Menschen ein, die eine Wut haben gegen Politik und Wirtschaft. Man sieht sich als Opfer und bettelt beim Bundesrat unverschämt um Geld. Wirksame Leistungen sind jedoch keine zu finden. Dafür werden um so mehr Vorwürfe gemacht die jeglicher Grundlage entbehren. SAVE 50Plus Schweiz distanziert sich in aller Form von solchen Organisationen, die dem Generationen-Image schaden zufügen. Wir wünschen der Neiderin eine gute Besserung im Interesse der älteren Stellensuchenden. Hier unser Bericht

Präsident Daniel G. Neugart bildet Repräsentanten des Verbandes zu zertifizierten 50Plus-Fachexperten aus. Geeignete Mitglieder haben die einzigartige Chance selber als lizenzierte 50Plus-Jobtrainer ein Einkommen zu erzielen. Gleichzeitig wird damit auch der Nationale Dachverband unterstützt. Ein WIN-WIN für alle!

Die Politik hat keine Lösungen

Trotzdem fühlt sich niemand zuständig unsere bereits erfolgreich angewendeten 50Plus-Fachseminare zu fördern. Es sei ein komplexer langwieriger Prozess liess man uns wissen. Die offensichtliche Hilflosigkeit war spürbar.

Wir wurden am Mittwoch, den 15. Februar 2017 im Bernerhof im Bundeshaus sehr höflich von Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann empfangen. Dass der Bundesrat nachdem er im letzten Jahr nicht anwesend war diesmal die Sitzung wieder leitete war ein positives Signal. Das Thema ist wichtig. Auch müssen wir es hoch anrechnen, dass der Bundesrat und Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit bei der Seco, zugegeben haben, dass wenig passiert ist in den letzten Jahren. Alle anwesenden Organisationen zählten auf was gemacht werden muss und was falsch läuft. Die meisten sind aber im Bereich "Rentner" aktiv. Wir fragen uns alle Jahre wieder, warum diese Organisationen überhaupt dabei sind? Die Politik will Rentner fördern und dazu Anreize schaffen, damit diese wieder in den Arbeitsmarkt zurückkehren. Und was ist mit denen die noch bis zur Rente arbeiten wollen und müssen? Warum werden wir nicht gefördert? Warum will man das Rentenalter erhöhen, wenn es so viele nicht einmal bis zum heutigen Rentenalter schaffen im Arbeitsmarkt zu bleiben?

Rentner sollen da bleiben wo sie sind

Rentner, Jüngere, Ausländer, Wiedereinsteiger und auch Asylanten und Flüchtlinge, alle haben eine Lobby und sind billiger. SAVE 50Plus Schweiz ist die einzige nationale, authentische 50Plus-Lobbyorganisation, die sich für ältere Arbeitnehmende und Arbeitslose einsetzt. Wie kann man auf die Idee kommen alle zu fördern die billiger sind und gleichzeitig rein gar nichts zur Förderung derer beitragen, die noch bis zur Pensionierung im Arbeitsmarkt bleiben wollen und müssen? Wir verstehen es nicht.

In einem wunderschönen Umfeld wurden wir in Bern vom Bundesrat empfangen.

Unsere Generation zu Fachrentner ausbilden

Ältere Arbeitslose und Arbeitnehmende müssen heute auf den modernen, digitalisierten und globalisierten Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Dazu bieten wir unsere Fachseminare an. Auch müssen wir uns darauf vorbereiten, dass wir über die Rente hinaus weiterarbeiten. Nicht nur weil wir wollen, sondern weil wir müssen. Die heutigen Rentner hingegen sind gut versorgt. Aber wir dürfen uns nicht mehr darauf verlassen, dass der Staat uns helfen wird. Wir müssen unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen, denn nur so können vielleicht unschöne Überraschungen vermieden werden. Die Politik hat keine Lösungen. Es wird dies und das ausprobiert. Es werden weiterhin Alibiübungen umgesetzt und die Medien werden Dinge schreiben, die das Volk hin und wieder beruhigen soll. Es war an diesem Tag sehr deutlich zu spüren, dass nichts passieren wird. Uns bestärkt es auf dem richtigen Weg zu sein.

Verselbständigung der Fachkräfte

Der nationale Dachverband SAVE 50Plus Schweiz erarbeitet 50Plus-Fachseminare, die unserer Generation helfen direkt in den Arbeitsmarkt einzugreifen. Das ist die Zukunft und das ist unsere grosse Chance! Aber wir müssen bereit sein. Wollen und Können ist Voraussetzung für den Erfolg. Der politische Stillstand hat für unsere Generation fatale Konsequenzen. Lesen sie nachfolgend unsere nachdrücklichen Forderungen und Anliegen an den Bundesrat. 

Zur Information

  • Der Verband wird hauptsächlich vom Präsidenten selbst finanziert. Ein weiterer Zustupf kommt von den Mitgliederbeiträgen.
  • Wir generieren Patenschaften von Unternehmungen um auch für Mittellose unsere Fachseminare zu ermöglichen. RAV's und Sozialdienste helfen nicht mit.
  • Der Verband nennt sich mit Recht Nationaler Dachverband, weil wir in allen Kantonen der Schweiz mit unseren Mitgliedern mehrfach vertreten sind. Unterdessen sind 6 Regionalverbände im Aufbau, die unserem Dachverband angeschlossen sind. Drei weitere Regionalverbände sind in Planung.
  • Der Dachverband erteilt Lizenzen für Mitglieder, die sich zum zertifizierten und lizenzierten 50Plus-Jobtrainer ausbilden lassen möchten und so ein eigenes Einkommen erzielen können. Unser Dachverband schafft Arbeitsplätze.

"Wir gehen nicht den Bundesrat anbetteln. Das hat unsere Generation nicht nötig! Wir packen das Ding selber an!"

Nachfolgend der Kommentar eines Teilnehmers unseres erfolgreichen My Way 50Plus - Selbstintegrationsprogrammes:

Das Selbstintegrationsprogramm „My Way 50Plus“ ist genau das, was ich jetzt gebraucht habe. Da ich als Arbeitslose kurz vor der Aussteuerung stehe und über die Unterstützung der RAV sehr ernüchtert bin, bin ich froh, dass ich im Internet schliesslich über die Website von SAVE 50Plus Schweiz stolperte. Für die Teilnahme an „My Way 50Plus“ habe ich mich spontan entschieden und trage auch die Kosten selber. Mir war es wichtig, endlich einen Schritt nach vorne zu machen und die Eigenverantwortung für mein zukünftiges Arbeitsleben zu übernehmen. Die Arbeit in unserem tollen Team von absolut motivierten, spannenden, fähigen Ü50-Leuten macht mir grosse Freude und hat mir mein Selbstvertrauen zurück gegeben. Der Verband SAVE 50Plus Schweiz und seine Schulungsmethoden machen auf mich einen sehr seriösen Eindruck – endlich eine Schulung, die wirklich etwas bringt. Zudem mag ich die kompetente und konstruktive Art, mit welcher uns unser Präsident, Daniel G. Neugart, fit für den modernen Arbeitsmarkt macht.