Fragen Sie den Bundespräsidenten

Endlich ist die Gelegenheit da, unserem Bundesratspräsidenten Johann N. Schneider-Ammann konkrete Fragen zu stellen! Wir werden alle Fragen ausdrucken und persönlich in die Hand übergeben. Was wird getan für ältere Arbeitnehmende? Wie sieht es aus mit den Sozialleistungen, die eben sozial sein sollten und uns dafür als erfahrene Arbeitnehmer für die Wirtschaft zu teuer und deshalb unattraktiv machen? Was haben Sie für Fragen? 

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2. Nationale Konferenz für Alter und Arbeit

50Plus Politik: Alter und Arbeit

Hier können Sie Fragen an den Bundespräsidenten Johann N. Schneider-Ammann stellen. Wir sind als 50Plus-Experteninstitution am Montag, den 15. Februar 2016 für ein 2. Hearing zum Thema "Alter und Arbeit" nach Bern eingeladen.

50+ heisst chansenlos

Ich bin nun 53 Jahre alt und seit 2012 mit Unterbrüchen durch Maßnahmen der IV arbeitslos. Aus gesundheitlichen Gründen wurde mir damals gekündigt. Mir wurde von der IV der Staplerausweis bezahlt auch diese Maßnahme hat den Sinn nicht erfüllt. 

Von Dezember 14 bis September 15 durfte ich ein Praktikum bei Avesco Langenthal machen. Mit grossem Einsatz und der Hoffnung bleiben zu dürfen habe ich diesen Betrieb schätzen und lieben gelernt.

Leider wurde der befristete Vertrag mit der Begründung, man müsse einen internen älteren Arbeitnehmer in diese Stelle integrieren, obwohl mir öfters gesagt wurde, dass diese Stelle gar nicht existiere, nicht verlängert. Sie sehen, es ist hoffnungslos in meinem Alter einen passenen Job zu finden. 

Da ich auch im Besitz des Führerausweis C (Lastwagen) bin, habe ich bei der beco um die Kostenübernahme der noch fehlenden beiden CZV Kurse gebeten. Dies wurde mit der Begründung abgelehnt, es sei Sache des Arbeitgebers! Eine glatte Lüge. Ich habe aus gut unterrichteten Kreisen erfahren dass das beco grundsätzlich keine Gesuche bewilligt und ist somit nur eine Pro Forma Institution.

Von den privaten Arbeitsvermittlern erwarte ich auch nichts mehr. Entweder erhielt ich gar keine Antwort auf meine Bewerbungen oder sie wurden mit den üblichen Sätzen abgelehnt. Dem gegenüber ist mir aufgefallen, das diese Personalvermittler hauptsächlich jüngere, deutsche Arbeitskräfte vermitteln. Bundesbern leugnet die Tatsache dass Ausländische Arbeitnehmer uns Schweizern den Job streitig machen würden. Eine glatte Lüge!

Freundliche Grüsse

Beat Lanz

Vor 327 Woche gesendet